Auszug - Einrichtung einer Mobilitätszentrale von Hansestadt und Landkreis Lüneburg - Vereinbarung mit der Hansestadt zur anteiligen Kostenübernahme
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Wortprotokoll Beschluss Abstimmungsergebnis |
KTA Schultz berichtet, dass es in den vergangenen Jahren viel Kritik zum Zustand des Bahnhofs in Lüneburg gegeben habe und der Eindruck entstanden sei, dass sich die Deutsche Bahn als Eigentümer dieser Gebäude nicht ausreichend um die Instandhaltung kümmere. Mit der Einrichtung der Mobilitätszentrale habe man jetzt die Möglichkeit selbst Verbesserungen vorzunehmen, da man dadurch mehr Handlungsfähigkeit besitze. Dies solle allerdings nicht heißen, dass man in den letzten Jahren nichts zum Positiven verändert habe, wenn man den Umbau des ZOBs und die Errichtung des Fahrradparkhauses betrachte. Dennoch seien diese Maßnahmen schon ein paar Jahre her. Er sehe hier die Chance den Bahnhof mit vielen Partnerinnen und Partnern für die Zukunft den Tourismuses und auch für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises attraktiver zu gestalten, denn schließlich sei dieser ein Aushängeschild der Region.
KTA Kastens teilt mit, dass der Lüneburgvertrag die Grundlage für diese Maßnahme gewesen sei. Man habe das Konzept mit Stadt und Landkreis sorgfältig ausgearbeitet. Die Hansestadt übernehme das Projektmanagement unter Beteiligung des Landkreises. Hierzu gehöre nunmehr auch die vereinbarte Kostenbeteiligung in Höhe von 125.000€. In den Fachausschüssen wurden die einzelnen Produkte und Dienstleistungen detailiert vorgestellt. Man stimme dieser Vereinbarung zu.
KTA Schulz-Hendel führt aus, dass er den Worten des KTA Schultz zustimme. Sicherlich kosteten gute Maßnahmen auch entsprechendes Geld, dies sei aber gut investiert. Der Bahnhof sei im derzeitigen Zustand nicht besonders attraktiv, daher wünsche er sich, dass man zukünftig einen Konsenz mit der Deutschen Bahn finde, wie man diesen besser gestalten könne. Er habe den Eindruck, dass sich die Deutsche Bahn bisher nicht um die Instandhaltung kümmere. Er selbst werde immer wieder darauf angesprochen, dass der Bahnhof für eine eigentlich attaktive Stadt wie Lüneburg nicht besonders einladend wirke. Hier müsse unbedingt etwas getan werden. Dies sei in den Fachausschüssen detailiert zu besprechen.
KTA Rodenwald erkundigt sich, ob man nach Einrichtung dieser Mobilitätszentrale vor Ort noch Fahrkarten erwerben könne. Er habe gehört, dass diese dann nur noch online oder am Automaten erhältlich seien. Er befürchte, dass dies dazu führe, dass die Leute dann lieber mit dem Auto als mit der Bahn führen.
EKR Krumböhmer antwortet, dass es für den Metronom auch weiterhin einen Fahrkartenverkauf geben werde. Dies habe jedoch bei dieser Maßnahme mit der kommunalen Ausstattung der Flächen nichts zu tun.
KTA Graff stellt klar, dass die Hansestadt Lüneburg Flächen im Lüneburger Bahnhof anbiete. Dies habe aber keinerlei Auswirkungen auf die Sauberkeit des Bahnhofs, da dieses weiterhin in die Zuständigkeit der Deutschen Bahn fiele. Ausnahme sei die Pflege der von der Stadt angemieteten Flächen. Daher solle man seine Erwartungen bezüglich einer positiven Veränderung der bisherigen Mängel (beispielsweise defekte Aufzüge oder unsaubere Toiletten) nicht zu hoch ansetzen.
Beschluss:
Der Vereinbarung mit der Hansestadt Lüneburg zum Aufbau der Mobilitätszentrale im Bahnhof Lüneburg wird zugestimmt.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig bei 3 Enthaltungen